Live And Let Live

Live And Let Live

Ă–sterreichpremiere!
Marc Pierschel
DE, 2013, 80 min
Sprache
Deutsche Fassung
Co-präsentiert von
Restaurant Ginko, ÖH – Hochschüler_innenschaft an der Uni Graz
Filmgespräch mit
Olivia Ladinig (Vegane Gesellschaft Ă–sterreich)
Freitag 30.5. - 20:30

Lebensmittelskandale, Klimawandel, Zivilisationskrankheiten und zunehmende ethische Bedenken lassen mehr und mehr Menschen daran zweifeln, ob es richtig ist, Tiere zu essen. Vom Schlachter zum veganen Chefkoch, von der Milchbäuerin zur Gründerin des ersten „Kuhaltersheims“ - Live and Let Live erzählt die Geschichten von sechs Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen dafür entschieden haben, auf jegliche Tierprodukte zu verzichten und zeigt, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.

Jan Gerdes und Karin Mück verwandelten einen Hof im Norden Deutschlands, auf dem Jan Intensivtierhaltung von „Milchkühen“ betrieb, in einen „Lebenshof“ für Tiere, der Kühen, Pferden, Schweinen und vielen anderen Tieren, die oft vor dem sicheren Tod gerettet wurden, ein neues Zuhause bietet. Ria Rehberg und Hendrik Haßel befreien nachts Hühner aus einer Freilandhaltung, um die Umstände unter denen sie gehalten werden, zu dokumentieren und so eine öffentliche Debatte anzustoßen. Aaron Adams, ein Chefkoch, der selbst Kaninchen schlachtete und Gänsestopfleber anbot, konnte das eines Tages nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren und eröffnete schließlich ein veganes Restaurant. Rad-Profi Jack Lindquist, der für Olympia 2016 in Rio trainiert, fand heraus, dass er durch eine rein pflanzliche Ernährungsweise seine Leistung steigern kann.

Zusammen mit Philosophen wie Tom Regan und Gary Francione, Wissenschaftler*innen wie T. Colin Campbell, Melanie Joy, Jonathan Balcombe und vielen anderen beleuchtet Live and Let Live die Entwicklung der veganen Bewegung. Von den Ursprüngen in London 1944 zu einem Lebensstil, den weltweit immer Menschen praktizieren, weil sie realisieren, dass das, was auf ihren Tellern landet, nicht nur Auswirkungen auf die Tiere und die Umwelt hat, sondern auch auf ihre eigene Gesundheit.